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hier geht es zu den Presseberichten der ÖKOLandbauTOUR Tegut Verbraucherzeitschrift "Marktplatz" April 2009 publik, 12.Mai 2009 Hessische / Niedersächsische Algemeine Zeitung, 29. Januar 2009 biopress.de, 19. Januar 2009 bio.de, 5. Januar 2009 Hessische / Niedersächsische Algemeine Zeitung, 20. November 2008
Tegut Verbraucherzeitschrift "Marktplatz" April 2009 AKTUELLES ORGANICagriculTOUR Studenten aus Witzenhausen werben im Ausland für den Ökolandbau
Konsequenter Ökolandbau ist ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften, also so zu wirtschaften, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation erfüllbar sind, ohne die Möglichkeiten und Bedürfnisse künftiger Generationen zu gefährden. Die ORGANICagriculTOUR ist eine Kampagnentour für den Ökolandbau. Initiiert und durchgeführt wird sie vom Fachbereich für „Ökologische Agrarwissenschaften” der Universität Kassel. Im Zuge dessen fahren Studierende aus Witzenhausen in die Länder zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer, um Projekttage und Workshops zum Ökolandbau an anderen Agrarfakultäten durchzuführen und die eigene Lehre und Forschung bekannt zu machen.
Die Ziele sind:
• Das Interesse an der ökologischen Landwirtschaft und an Bio-Lebensmitteln zu wecken.
• Studierenden und Lehrenden der Länder die Entwicklungen, Strukturen und Strategien des Ökolandbaus in Deutschland aufzuzeigen.
• Potentiale für den Ökolandbau im entsprechenden Land zu diskutieren.
• Kompetenznetzwerke zum Thema Ökologische Landwirtschaft aufzubauen.
• Kooperationen zwischen den Universitäten und Institutionen zu stärken und auszubauen sowie Studienmöglichkeiten im Themenfeld Ökolandbau am Fachbereich in Witzenhausen aufzuzeigen.
In dem Projekt erlernen die Studierenden der „Ökologischen Landwirtschaft“, neben dem Vortragen von Fachwissen, wichtige berufliche Fähigkeiten wie die Organisation und Finanzierung von Kampagnen sowie Fachenglisch und Moderation. Da sich das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert, wird um finanzielle Unterstützung gebeten. Konto: Verein zur Förderung der Lehre, Nr. 508527083, VR-Bank Werra-Meißner, BLZ 52260385. Mehr Informationen unter www.organic-agricultour.de | Publik 12. Mai 2009 | Hessische/ Niedersächsische Allegmeine Zeitung, 29.01.2009  | | Mit dem Kleinbus gen Osten Studenten verbreiten den „ökologischen Gedanken“ an polnischen Universitäten „Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt!“, sagt Julia Pschera, Studentin der ökologischen Agrarwissenschaften, rückblickend über ein Projekt in Polen, mit dem sie ökologische Lebensmittel in das Bewusstsein polnischer Studenten tragen wollten. Gemeinsam mit drei KommilitonInnen, einer Projektbetreuerin und einem Fotografen war sie vom 30. November bis 13. Dezember durch die Mitte und den Süden Polens unterwegs. Unter dem Projektmotto „ORGANICagriculTOUR- students promote organic agriculture“ besuchten sie dort verschiedene Biohöfe, Zertifizierungsstellen und – als Herzstück der Reise- die Agrarfakultäten der Universitäten Warschau, Lublin und Krakau. 
Christine Hubenthal, Anne Koch, Julia Pschera, Jan-Henrik Cors Bevor es Ende November endlich losgehen konnte war allerdings viel organisatorische Arbeit zu tun. Die Unis mussten kontaktiert, Höfe angeschrieben und Spender und Sponsoren gefunden werden. Besonders das Fundraising erwies sich als schwierig, aber auch die Hürde der Finanzierung haben die vier erfolgreich gemeistert. Unterstützung erfuhren sie unter anderem von verschiedenen Bioproduzenten durch Sach- und Geldspenden. Die Besuche der Biohöfe und Zertifizierungsstellen vor Ort nutzte die Gruppe, um einen Eindruck von der Agrarstruktur und der Lage des Ökolandbaus in Polen zu bekommen. Mitunter geringe Englischkenntnisse der Besuchten stellten hierbei kein Problem dar, denn Anne Koch spricht seit einem einjährigen Aufenthalt in Warschau fließend Polnisch. Besonders wichtig war der Gruppe allerdings der direkte Austausch mit anderen Studierenden. „Es ist eine großartige Gelegenheit, ausländische Studierende direkt an ihrer Heimatuniversität zu besuchen. Auf Augenhöhe angesprochen und für ökologischen Landbau interessiert zu werden empfanden auch sie als tolle Erfahrung.“, weiß Christine Hubenthal zu berichten. An den besuchten Unis führte die Gruppe Präsentationen und interaktive Workshops zur ökologischen Landwirtschaft durch, sie erreichten damit etwa 130 Studierende. Nun hoffen sie, dass ihr Anstoß von diesen weitergegeben wird. „Besonders freuen würde es uns, wenn manche der Angesprochenen für ein Erasmussemester oder ein Masterstudium an die Uni Kassel-Witzenhausen kommen.“, meint Jan-Henrik Cors. Interesse daran bekundet haben jedenfalls einige. 19 Januar 2009 Biopress.de http://www.biopress.de/Mambo/index.php?option=com_content&task=view&id=1820&Itemid=0 | | Entdecker: Mit dem Kleinbus gen Osten Was treiben eigentlich die Studierenden in Witzenhausen neben Klausurvorbereitungen und Hausarbeiten? Sie reisen. Nichts Außergewöhnliches? Doch ... "Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt", sagt Julia Pschera, Studentin der ökologischen Agrarwissenschaften, in der Rückschau. Gemeinsam mit drei KommilitonInnen, einer Projektbetreuerin und einem Fotografen war sie vom 30. November bis 13. Dezember durch die Mitte und den Süden Polens unterwegs. Unter dem Projektmotto "ORGANICagriculTOUR- students promote organic agriculture" besuchten sie verschiedene Biohöfe, Zertifizierungsstellen und – als Herzstück der Reise – die Agrarfakultäten der Universitäten Warschau, Lublin und Krakau. Bevor es Ende November losging, war allerdings viel Organisatorisches zu erledigen. Die Universitäten mussten kontaktiert, Höfe angeschrieben und Spender und Sponsoren gefunden werden. Besonders das Fundraising erwies sich als schwierig, aber auch diese Hürde haben die vier gemeistert. Unterstützung erfuhren sie unter anderem von verschiedenen Bioproduzenten in Form von Sach- und Geldspenden. Die Besuche der Biohöfe und Zertifizierungsstellen vor Ort nutzte die Gruppe, um einen Eindruck von der Agrarstruktur und der Lage des Ökolandbaus in Polen zu bekommen. Die mitunter geringen Englischkenntnisse der Besuchten stellten kein Problem dar, denn Anne Koch spricht fließend Polnisch. Besonders wichtig war der Gruppe der direkte Austausch mit anderen Studierenden. "Es ist eine großartige Gelegenheit, ausländische Studierende direkt an ihrer Heimatuniversität zu besuchen. Auf Augenhöhe angesprochen und für ökologischen Landbau interessiert zu werden empfanden auch sie als tolle Erfahrung", weiß Christine Hubenthal zu berichten. An den besuchten Universitäten zeigte die Gruppe Präsentationen und führte Workshops zur ökologischen Landwirtschaft durch, sie erreichte damit etwa 130 Studierende. Nun hofft sie, dass ihr Anstoß weitergegeben wird. "Besonders würde es uns freuen, wenn manche der Angesprochenen für ein Erasmussemester oder ein Masterstudium an die Uni Kassel-Witzenhausen kommen", meint Jan-Henrik Cors. Interesse daran haben jedenfalls einige bekundet. (kk, 05.01.09) Bio.de http://www.umwelt.de/news.php?aid=110001701 | Hessische/ Niedersächsische Allegmeine Zeitung, 20.11.2008 Association "AGROLINK", März 2008 | | Students can do so many interesting things and to initiate ideas, to educate others and not only to be educated. It was what we learned from the project http://www.organic-agricultour.de. AgroLink hosted and had a pleasure to meet on 7nd of March 2008 with a group of the young people, who have choose our Association to learn more on Bulgarian organic agriculture. We talked about AgroLink activities, publications and all our efforts in this field of works. From students we have learned again how the usefulness can be enjoyable. The third year different students from the University of Kassel, Germany traveled around in the countries in Central and Eastern Europe. They want to learn more on organic farming in this region, to share what their experience, to discuss with their colleagues and teachers, to find a new partnership among organic organizations and famers. In this way a new network emerging of people with similar interests and ideas. Students travel during their holiday and doing business and create a field for work between universities, organizations and farmers. The ORGANICagriculTOUR has been awarded as an official project of the United Nations Decade of Education for Sustainable Development. |
| Organic students from Kassel at UWM (University of Warmia and Mazury), November 2007 In October a group of students from University of Kassel from Faculty of Organic Farming paid a visit to the Faculty of Environmental Protection and Agriculture of UWM. They come to promote organic farming. In 1981 Department of Organic Farming was established at University of Kassel, the first in the world. They teach there organic farming, exclusively. Their students are traveling around Europe by a minibus painted in "organic" colors. At universities which they visit, they organize information points and seminars with students of agriculture. They have already been to Lithuania, Latvia and now they have came to Poland. Prof. Jozef Tyburski says, that UWM has signed a bilateral co-operation agreement with University of Kassel. Both universities co-operate since 90'ties. Dr. Tomasz Winnicki, now one of the staff members of the Faculty, as a student has spent 6 months at University of Kassel. German students were coming to Kortowo , too. At University of Warmia and Mazury organic farming is a subject which was established in 1989. As prof. Tyburski says, some of Faculty staff is fighting for establishing of new specialization - organic farming. The guests from Kassel not only met their student colleagues in Kotowo. They also visited an organic estate in Podagi near Orneta, UWM experimental station in Balcyny and family organic farm in Kurzetnik. The estate in Podagi is owned by Stephan Hipp, the owner of well known company, which is producing baby foods from organic raw materials. German organic students have left Olsztyn heading to Agricultural Academy of Poznan.
| | | publik, 13. November 2007
| | | Hessische / Niedersächsische Allgemeine Zeitung, 25. Oktober 2007
| | | Die zweite ORGANICagriculTOUR startet, 12. September 2007
Witzenhausen/ Kassel. Lettland, Litauen und Polen ist das Ziel der Herbsttour vom 15. September bis 7. Oktober mit Witzenhäuser Öko-Agrar-Studenten, um vor Ort Interesse an ökologischer Landwirtschaft und ökologischen Lebensmitteln zu wecken. Die "ORGANICagriculTOUR - students promote organic agriculture" ist eine Kampagnentour für Ökologische Landwirtschaft des Fachbereichs für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel. Studierende und Mitarbeiter aus Witzenhausen fahren in die Länder zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer, um interessierte Agrarfakultäten aufzusuchen. Im Rahmen von Projekttagen zur Ökologischen Landwirtschaft werden Studierende und Lehrende vor Ort an das Thema Ökolandbau herangeführt. Dafür haben die Studierenden Präsentationen und interaktive Workshopmodule ausgearbeitet. Zudem werden Studienmöglichkeiten im Themenfeld Ökologische Landwirtschaft am Fachbereich in Witzenhausen aufgezeigt. Die ORGANICagriculTOUR hat schon im ersten Jahr ihres Bestehens - die erste Tour führte April 2007 nach Ungarn und Rumänien - die Auszeichnung als offizielles Dekadenprojekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erhalten.
Weitere Informationen unter www.organic-agricultour.de
Das ORGANICAgriculTOUR-Team wird einen Abschlussbericht verfassen. Sie können diesen gerne bestellen bei Viola Weiler über Email: viola.weiler [at] organic-agricultour.de
Die Abfahrt: Samstag, 15. September, 10:00 Uhr, Universität Kassel in Witzenhausen, Standort Steinstraße | | | | | Kassel. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ zeichnet zwei Initiativen der Universität Kassel als offizielle Dekadeprojekte aus. Ziel der für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufenen Weltdekade der Vereinten Nationen ist es, durch Bildungsmaßnahmen zur Umsetzung der Agenda 21 beizutragen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Ausgezeichnet werden zum einen der 2005 am Standort in Witzenhausen neu eingeführte konsekutive Bachelor- und Masterstudiengang Ökologische Landwirtschaft als auch das 2007 neu gestartete Kampagnenprojekt „ORGANICagriculTOUR – students promote organic agriculture“. Prof. Dr. Jürgen Heß, Dekan des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften: „Mit der Auszeichnung wird das jahrzehntelange Engagement des Fachbereichs für eine Ökologische Landwirtschaft und eine innovative Hochschulbildung gewürdigt.“
Im Zentrum der Witzenhäuser Studiengänge steht die Ökologische Landwirtschaft mit ihrer ganzheitlich systemaren Betrachtung der Naturzusammenhänge. Sie findet ihren Niederschlag in entsprechenden umweltverträglichen Anbautechniken und Haltungsverfahren. Ziel ist, eine möglichst große Eigenstabilität zu erreichen und das Ausmaß der Fremdregulation auf ein Minimum zu reduzieren. Nachhaltigkeit ist folglich systemimmanent ein Kernelement dieser Wirtschaftsweise. Holger Mittelstraß, Studienkoordinator am Fachbereich: „Kernpunkte des Studiums sind das Erlernen eines umweltbezogenen Sachverstandes und ökologischer Allgemeinkompetenz, einer beruflichen Verantwortung für Natur und Umwelt und einer Gestaltungs- und Handlungsfähigkeit, die die bekannte Kluft zwischen Umweltwissen und Umwelthandeln überbrückt.“ Das Studium verzahnt die wissenschaftlichen Grundlagenfächer des Landbaus mit den angewandten landwirtschaftlichen Fächern. Dadurch werden die Zusammenhänge deutlicher und ökologische Fragestellungen rücken, mehr als sonst in Agrarstudiengängen üblich, in den Mittelpunkt. Durch Wahl- und Wahlpflichtmodule, Projekte und Bachelorarbeit können die Studierenden eine eigene Schwerpunktsetzung wählen. Die inhaltliche und formale Ausgestaltung des Studienganges wurde maßgeblich von Studierenden impulsiert und erarbeitet. Das Wintersemester z.B. beginnt im Bachelor-Studiengang mit drei Projektwochen Ökologie. Prof. Dr. Finckh, Studiendekanin des Fachbereichs: „Die Projektwochen sollen mit den didaktischen und methodischen Besonderheiten des Studiums vertraut machen sowie den ökologischen Lerninhalten zugrunde liegende Problematiken und Fragestellungen aufdecken.“ Studierende höherer Semester und Doktoranden werden dabei als Tutorinnen bzw. Tutoren einbezogen. Die meisten Nachhaltigkeitsaspekte werden integrativ in den fachlichen Modulen vermittelt. Im Bereich der Lehrmethoden wird bewusst eine Methodenvielfalt favorisiert. So gibt es neben der inputorientierten Vorlesung vielfach Exkursionen und Übungen zur Stärkung des Praxisbezuges. Bei der Durchführung von praxisorientierten Projektarbeiten erwerben die Studierenden problemorientiertes Fachwissen und erlernen berufliche Schlüsselqualifikationen.
In diesem Zusammenhang ist das zweite als offizielles Dekadeprojekt ausgezeichnete Projekt, die ORGANICagriculTOUR, zu sehen. Die Kampagnentour des Fachbereichs für Ökologische Agrarwissenschaften wirbt in den östlichen EU-Nachbarländern für Ökologische Landwirtschaft und für internationale Vernetzung im Hochschulbereich. Das Projekt wird von engagierten Studierenden unter Leitung von Daniela Schwarz, zuständig für Internationale Studienangelegenheiten, umgesetzt. Zusammen mit Studierenden und Mitarbeitern an Agrarfakultäten in den jeweiligen Ländern werden Projekttage zur Ökologischen Landwirtschaft durchgeführt. Damit wird nicht nur mehr Bewusstsein für eine nachhaltige Landwirtschaft geschaffen, sondern auch die Situation und Entwicklungspotentiale der Ökologischen Landwirtschaft vor Ort zusammen mit den Teilnehmern diskutiert. Der Methodenkoffer für die Projekttage, der von den Studierenden der Universität Kassel selbstständig entwickelt wurde, beinhaltet neben Präsentationen über die Ökologische Landwirtschaft in Deutschland und Europa auch interaktive Module für Arbeitsgruppen sowie einen Praxisvortrag über einen ökologisch wirtschaftenden Familienbetrieb. Im Rahmen der Projekttage wird auch der Fachbereich aus Witzenhausen mit seinem in Europa einzigartigen Profil vorgestellt. Dass die erste ORGANICagriculTOUR, die im April 2007 nach Ungarn und Rumänien führte, ein Erfolg war, bestätigt Prof. Dr. Munteanu von der Fakultät für Agrarwissenschaften in Iasi/Rumänien: „Mich hat besonders das junge Team mit seinem engagierten Auftreten und der Professionalität überzeugt. Ich hoffe, dass unsere Studierenden sich an den jungen Deutschen ein Beispiel nehmen und sich für die Ökologische Landwirtschaft in Rumänien stark machen.“ Die nächste Tour wird im September in die südlichen Ostseeanrainerstaaten nach Polen und in die Baltischen Staaten führen. Mehr Informationen sowie Fotos gibt es unter www.organic-agricultour.de http://www.uni-kassel.de/presse/pm/bilder/UNdekadenprojekt1.jpg (OagT-Gruppenfoto Ungarn) http://www.uni-kassel.de/presse/pm/bilder/UNdekadenprojekt2.jpg (Studierende am FB 11). | | | | | Publik, 15. Mai 2007
| | | | | Hessische / Niedersächsische Allgemeine Zeitung, 25. April 2007
| | | | | BioNachrichten, Mai 2007
| | | | | Hessische / Niedersächsische Allgemeine Zeitung, 19. März 2007
| | | | | Vorreiterrolle im Ökolandbau in Europa - eine Uni macht mobil: Studierende auf Werbetour in Ungarn und Rumänien, 14. März 2007 Kassel. International die Trommel rühren für den Ökologischen Landbau wollen sechs Studierende und Mitarbeiter der Universität Kassel. Sie gehören dem in Witzenhausen ansässigen Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften an und starten am 1. April erstmals zu einer dreiwöchigen ORGANICagriculTOUR. Ziel dieser Reise ist Ungarn und Rumänien. Zusammen mit Studierenden vor Ort werden Projekttage zur Ökologischen Landwirtschaft veranstaltet. Christian Laing (22), Student aus Witzenhausen, fasst das Ziel der Tour zusammen: Wir wollen an den dortigen Agrarfakultäten bei den Studierenden Neugierde für den Ökologischen Landbau wecken, Partnerschaften knüpfen und ausbauen, sowie Interessierte für ein Studium in Witzen-hausen gewinnen.
Der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen ist mit seiner Ausrichtung auf die Ökologische Landwirtschaft einzigartig in Europa. In den internationalen Masterstudiengängen ist ein höherer Anteil an ausländischen Studierenden erwünscht. Die ORGANICagriculTOUR wird mit dazu beitragen, die Studienmöglichkeiten im Bereich Ökologische Agrarwissenschaften bekannter zu machen, sind die Organisatoren der Tour überzeugt.
Für Ungarn und Rumänien ist die Ökologische Landwirtschaft von großer Bedeutung. Beide Länder befinden sich in räumlicher Nähe zu dem europaweit größten Bio-Verbrauchermarkt Deutschland. In kaum einem anderen Land steigt die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln stärker. Auch der Bio-Markt in den osteuropäischen Ländern kommt in Schwung, weiß das Team. Dort seien neue Kapazitäten in Erzeugung, Verarbeitung, Zertifizierung und Vermarktung erforderlich. Eine vergleichbare Hochschulausbildung in Ökologischer Landwirtschaft fehlt vor Ort.
Ungarn ist als Ziel ausgewählt worden, weil es als typisches traditionelles Agrarland auch die größte ökologisch bewirtschaftete Fläche vorzuweisen hat. 90 Prozent der ökologisch erzeugten Produkte gingen in den Export, der größte Teil landet auf deutschen Tellern. Auch in Rumänien wollen die Studierenden aus Hessen Unterstützung leisten. Dort fristet der Ökologische Landbau ebenfalls noch ein Nischen-Dasein. Gerade in den neuen EU-Mitgliedstaaten besteht Bedarf an qualifizierten Hochschulabsolventen im Bereich Ökolandbau.
Die ORGANICagriculTOUR wird mit Hilfe der Universität Kassel sowie Spenden von Bioverbän-den wie Naturland, Bioland, und Demeter, aber auch dem Ökologischen Landbau nahe stehenden Stiftungen, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen finanziert, und soll zweimal jährlich stattfinden. Daniela Schwarz, Koordinatorin für internationale Studienangelegenheiten in Witzenhausen und Initiatorin des Projektes: Die ORGANICagriculTOUR wird uns vorerst in die Län-der zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer führen. Dabei kooperieren wir nicht nur mit Universitäten, sondern auch mit Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen aus der Ökolandbaubranche in den jeweiligen Ländern. Dass das Projekt der Uni Kassel auch im außereuropäischen Ausland auf Interesse stößt, zeigen Anfragen aus Indien und China.
Wer mehr über die Tour wissen möchte, kann unter www.organic-agricultour.de die einzelnen Tourstationen verfolgen.
Um das Logo der ORGANICagriculTOUR herunterzuladen, benutzen Sie bitte folgende URL: http://www.uni-kassel.de/presse/pm/logos/Logo_Organic_agricultour.jpg | |
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